Thalia GespraechAlles oder Nichts? Wem gehört die Welt? Uns zumindest nicht, denn sie ist nur geliehen. Unter obiger Themafrage diskutierten Dr. Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister von Hamburg) und Klimaschutzaktivistin Carla Reemtsma (Vertreterin der angekündigten Luisa Neubauer, die kurz mit einem eingeblendeten Video mit Greta Thunberg aus Davos grüßte) am 22.01.2020 im Thalia Theater HH in Form eines Spiegel-live-Gesprächs.

 

Für diese Veranstaltung gab es 100 Freikarten für SchülerInnen und Dank unserer Klassenleitung, Frau Dr. Misler, hatten wir, die 10F2, die einmalige Gelegenheit, dieses Gespräch mitzuerleben. Bereits vor dem Gespräch wurden vor dem Thalia-Theater fleißig Flyer verteilt und einige Schüler unserer Klasse haben sich selbst mit eingebracht und mit demonstriert. Sie haben sich für die Organisation „Feminist Silent Line“ Klebestreifen über den Mund kleben lassen und Schilder mit Zitaten der Frauen aus gesellschaftlich benachteiligten Regionen hochgehalten, welche von dem Klimawandel besonders stark betroffen sind. Sie wollten auf den feministischen und gesellschaftlichen Aspekt der Klimakrise aufmerksam machen.


Nach Beginn der Diskussion stimmten beide Parteien schnell überein, dass sich die Stimmung der Bürger ändere. Es gebe einen Bewusstseinswandel in allen Generationen mit dem Ziel, unsere Visionen zur Realität zu machen. Es gab während des Gesprächs viele Meinungsverschiedenheiten, aber auch viele gemeinsame Zukunftswünsche, Ziele und Forderungen. Während Carla jedoch auf globaler Ebene argumentierte, behielt Dr. Tschentscher seine Position als Erster Bürgermeister Hamburgs bei und sprach von technischen Fortschritten, die zukünftig angestrebt werden sollten. Er beachtete auch stets den sozialen Aspekt hinter der Klimakrise und warf die Frage auf, wie weit man die Wirtschaft für den Klimaschutz belasten könne. Über eine kostenlose Nutzung des Nahverkehrs wurde diskutiert. Zu einer Einigung, wie man den Klimawandel stoppen könnte, kam es an diesem Abend nicht, sicher ist jedoch, dass dieser notwendig ist und jeder etwas dafür tun kann.


Obwohl am Ende zwar kein präziser Zukunftsplan aufgezeigt werden konnte, war es eine sehr spannende Diskussion mit vielen neuen Sichtweisen und Eindrücken und ein toller Abend. Danke, dass wir daran teilnehmen durften.

 

10F2 i.V. Melissa Benecke und Hanna Hofmann