GRETCHEN 89ff.:

18. und 20.04.2018 

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2015 DSP Mattheus 016 Arbeitskopie 2

Antigone 2015

 

Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen,

Und jedermann erwartet sich ein Fest.

Sie sitzen schon, mit hohen Augenbrauen,

Gelassen da und möchten gern erstaunen.

 

(Goethe, Faust I, Vers 39-42)

 

 

So spricht der Theaterdirektor in Goethes Faust I: Die Bühne ist bereit, das Publikum da, nun gilt es noch, das richtige Stück zu finden.

 

Auch im Fach Darstellendes Spiel, das an der Herderschule seit 1997 unterrichtet wird, geht es darum, das Publikum mit Stücken zu erreichen. Der Weg dahin gehtüber intensive Arbeit auf der Bühne mit den Schülern, die ab Klasse 11 dieses musische Fach wählen können. Darstellendes Spiel wird ebenfalls im Bereich des Wahlpflichtunterrichtes in den Jahrgängen 8, 9 und 10 angeboten.

 

Da Darstellendes Spiel stark projektorientiertes Arbeiten bedeutet, wird Folgendes vorausgesetzt:

 

  • Neugier auf das Ausprobieren theatraler Elemente.
  • Bereitwilligkeit, in einer Gruppe zu arbeiten,
  • eigene Leistungen und die Leistung anderer reflektieren,
  • Freude an der Ausdrucksschulung von Körper und Stimme.

 

 

Inhalte der Jahrgänge

 

WAHLPFLICHTUNTERRICHT (Jg. 8, 9, 10)

 

DSP 8

Im 8. Jahrgang heißt das Motto des Semesters DSP 'To beat or not to beat' und stellt u.a. die rhythmische  Gestaltung von Szenen ins Zentrum.

 

DSP 9

'Aus der Reihe tanzen' lautet der Rahmen des zweiten Bausteins (ebenfalls ein Halbjahr). Hier geht es u.a. um Adoleszenzerfahrungen und Rollenausgestaltungen im Spiegel der eigenen Identität. Literarische Vorlage können Jugendbücher sein.

 Anhang 1

planwirtschaftlich verlegt: DSP-Projekt 2. Halbjahr 2018/19, Jahrgang 9, in Kooperation mit der Euthanaise-Gedenkstätte

 

DSP 10

Die Themenkette 'Fremd-Fremdsein-Verfremdung' lenkt den dritten Baustein. In Jahrgang 10 wird DSP parallel zu Kunst in beiden Halbjahren unterrichtet, eine Kooperation beider Fächer ist wünschenswert.

 

Eine Präsentation der Kursarbeit ist in allen drei Jahrgängen möglich, jedoch nicht verbindlich festgeschrieben.  Die Zeugnisnote ergibt sich aus dem Engagement während des Unterrichts sowie aus i.d.R. spielpraktischen Ergebnissen.

 

EINFÜHRUNGS- / OBERSTUFE (Jg. 11, 12, 13)

DSP 11

 

Im ersten Jahr steht die Einführung in theatrale Ausdrucksformen im Zentrum, d.h. es geht um Inhalte wie: Körper und Raum, Spiel mit dem Requisit, Stimme, Bewegung / Rhythmus, Spiel mit Texten, Ausgestaltung einer Rolle (u.a. Rollenbiographie).

 

Ziel ist es, dass die Schüler auch nach dem ersten Semester Darstellendes Spiel selbstständig, z.B. auf der Basis eines Bildes, Gedichtes oder eines kurzen Prosa-Textes, eine Szene entwickeln und spielen können. I.d.R. wird das Fach epochal zweistündig angewählt.

 

 

DSP 12

 

Im zweiten Jahr sollen die Grundlagen insofern Anwendung finden, als eine Präsentationserarbeitung verbindlich ist. Dabei geht es in den drei Wochenstunden nicht darum, vorgegebene Stücke unreflektiert „nachzuspielen“, sondern mit Texten respektive Themen kreativ-reflektierend umzugehen. Dies kann z.B. durch Umschreiben von Texten, sprachlicher Adaption, Kürzung oder Szenenausgestaltung erfolgen. Das Umsetzen moderner Theaterelemente soll praktisch erfahren werden, was zudem den Bereich der Bühnengestaltung (Kulissen; Requisiten, Kostüme) einschließt.

 

Fotos vorheriger Produktionen: s.u.

 

 

DSP 13

 

In diesen Monaten können die Schüler Inhalte aus den vorherigen Jahrgängen (eigenständig) vertiefen. Daneben wird Wert auf Theatertheorie gelegt, sodass u.a. Inhalte der Theatergeschichte sowie Tendenzen verschiedener Theaterschulen vermittelt werden.

 

 

Leistungsbewertung

 

  • Pro Semester gibt es eine Klausur, die in Klasse 11 einen stark spielpraktischen Schwerpunkt hat. In 12 sowie 13 kommen Theorieanteile hinzu, doch bleibt auch das theatrale, zunehmend reflektierte Spiel wichtiger Bestandteil der Klausurnote.
  • Die Mitarbeit im Kurs macht einen Großteil der Gesamtnote aus; dazu gehört nicht nur das Spiel auf der Bühne, sondern auch die Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit Dargebotenem sowie ein hohes Maß an sozialer Kompetenz beim gemeinsamen Erarbeiten der Präsentation/en.

 

Fotogalerie

Les amants du métro (2006)

Ein_Sommernachtstraum_2004 Les_amants_du_mtro_2006

Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (2004)

 

 

 Das Traumfresserchen (2007) (nach M. Ende)

Vom_Himmel_hoch_2007 Das_Traumfresserchen_2007

Vom Himmel hoch (2007) (Eigenproduktion)

 

 

 

 

 

Shakespeare, Timon von Athen (2008)

Ich_wei_nicht_was_soll_es_bedeuten_2008 Timon_von_Athen_2008

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten (2007) (Eigenproduktion)

 

 

Brecht, Warum Frau Keith bevorzugt, abzureisen (2010)

Der_Widerspenstigen_Zhmung_2008 verdoppelter_Sitzer

Shakespeare, Der Widerspenstigen Zähmung (2008)

 

 

 Nibelungen-Projekt (2011)

bedrohliche_Hande Nibelungen4

Brecht, Warum Frau Keith bevorzugt, abzureisen (2010)

 

 

 Nibelungen-Projekt (2011)

Nibelungen1 Puppe2

Nibelungen-Projekt (2011)

 

 

Kampf

Nibelungen-Projekt (2011)

 

 

thumb 2014 05 09 DSP Kurs Mattheus 005 1024  IMG 1658

Die kleine Meerjungfrau 2014

 

 

2015 DSP Mattheus 016 Arbeitskopie 2  2015 DSP Mattheus 038 Arbeitskopie 2     DSP-2018-Jg11-Sz.jpg

Antigone 2015.                                                             Eigenproduktion '1968'

DSP          Romeo und Jasmin 2016

Scheckübergabe an die Gemeinschaftsunterkunft am Ochtmisser Kirchsteig

DSP Initiative 2015