1. Das Fach Erdkunde allgemein

Aktuelle geographisch relevante Phänomene und Entwicklungen (u.a.Bevölkerungsentwicklung,Urbanisierung, Naturkatastrophen) prägen unsere Gesellschaft auf dem Planeten Erde.

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Die Erde in ihrer Gesamtheit und ihren Teilräumen kennenzulernen, raumorientierte Vernetzung von natur- und sozial-, wirtschaftsgeographischen Zusammenhängen aufzuzeigen sowie die Hinführung zur verantwortungsbewusster raumbezogener Handlungskompetenz sind wesentliche Aufgaben des Erdkunde-Unterrichtes. Nachhaltige Entwicklung und das Interkulturelle Lernen sind weitere wichtige Schwerpunkte. Ebenso ist auch Erdkunde ein zentrales Fach für die Umweltbildung. Gerade Umweltthemen bieten Ansatz zu fachübergreifenden und fächerverbindenden Vorgehensweisen.


Erdkunde ist auf lokale, regionale und globale Zusammenhänge ausgerichtet, führt zum Denken in räumlichen Gesetzen und Modellen, Verstehen von Systemzusammenhängen, fördert mehrspektivisches und vernetztes Denken.


Das Fach Erdkunde vermitttelt in großem Maße fachliche und methodische Kompetenzen. Zur Beantwortung geographischer Fragestellungen werden vielfältige Medien eingesetzt sowie die Informations- und Kommunikationstechnologie. Das Fach Erdkunde trägt mit seinen Zielen, Inhalten und Methoden zur Allgemeinbildung bei und schafft darüber hinaus auch Grundlagen für ein berufsbezogenes Lernen in verschiedenen Berufsfeldern (z.B. Stadt-, Regionalplanung, Umweltschutz, Tourismus, Entwicklungsarbeit).

 

2. Das Fach Erdkunde an der Herderschule

Der Erdkunde-Unterricht wird in den Jahrgängen der Sekundarstufe I durchgängig entweder epochal (halbjährlich) oder ganzjährig erteilt.
Obwohl die Fächer Geschichte und Politik/Wirtschaft gegenüber dem Fach Erdkunde stark aufgewertet wurden, zeigen die Schülerinnen und Schüler weiterhin ein starkes Interesse an diesem Fach, was die Zahl der Oberstufenkurse belegt. Bisher kamen jedes Jahr mindestens ein Kurs auf erhöhtem Niveau und einer auf grundlegendem Niveau zustande.
Durch zahlreiche Aktivitäten erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre theoretischen Kenntnisse, auch durch persönliche Erfahrungen:

  • Studienfahrten in der Sekundarstufe II
  • Exkursionen ( z.B. Besichtigungen von Bauernhöfen und Betrieben (wie die Partnerfirma Sieb&
  • Meyer); Stadtentwicklung Lüneburgs und Hamburgs; Ruhrgebiet)
  • Projekten (z.B. Globalisierung, Hamburger Hafen City)
  • Geographische Kolloquien an der Universität Lüneburg und Hamburg.

 

3. Wahlpflicht-Unterricht ( WPU )

In dem 8. Jahrgang können Schülerinnen und Schüler, die als eines ihrer beiden Profile den gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt gewählt haben, das Fach Erdkunde belegen.

 

4. Wettbewerbe

  • Geographie Wissen (5.und 6. Jahrgang sowie 8. bis 10. Jahrgang)
  • Korkensammelwettbewerb (5. und 6. Jahrgang)

 

5. Fachgruppe

Erdkunde unterrichten an der Herderschule: Frau Arnold, Herr Bolik, Herr Discher, Herr Goth, Frau Hein, Herr Mattheus, Herr Dr. Pflüger, Frau Saucke, Herr Schneider, Frau Schulz, Frau Siede (Fachobfrau).

Unser Schulsieger im diesjährigen Geographie-Wettbewerb Dierke WISSEN ist: Diercke WISSEN Logo

 

Oliver J. Schroeter (10c)

 

Oliver war schon Schulsieger 2014 sowie Jahrgangsstufensieger (5. und 6. Jg.) 2012.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Im Rahmen der Forschungsbörse des Wissenschaftsjahres 2015 in dem China erstmals Partnerland ist, ist die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Wanderausstellung "Chinas Metropolen im Wandel" vom 16.11.2015 bis 27.11.2015 in der Osthalle der Herderschule zu sehen.


Die Ausstellung ist in vier Themengebiete unterteilt:

  • China im Überblick
  • Architektur und Stadtentwicklung
  • Umwelt und Nachhaltigkeit
  • Städtische Kultur- und Kreativräume

Zum Inhalt der Ausstellung
China steht vor der Herausforderung der sogenannten „Zweiten Transformation“. Darunter versteht man die Abkehr von einem rein quantitativen Wirtschaftsmodell basierend auf niedrigen Arbeitskosten hin zu mehr qualitativem Wachstum basierend auf der Produktion beziehungsweise der Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen höherer Wertschöpfung verbunden mit geringerer Umweltbelastung. Chinas Metropolen sind Motoren dieses tiefgreifenden Wandels. Hier zeigt sich die ganze Vielschichtigkeit des seit Ende der 1970er Jahre eingeleiteten Transformationsprozesses wie in einem Brennglas. Hier findet Auf- und Umbruch statt, hier trifft Tradition auf Moderne und hier müssen Lösungen für eine grüne, nachhaltige Urbanisierung gefunden werden, insbesondere vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels.


Es werden insgesamt 46 Themen- und Fotoposter im DIN A1-Format gezeigt. Neben über 100 ausdrucksstarken Bildern illustrieren zahlreiche aufwendig gestaltete Karten und Diagramme die aktuellen Veränderungen in diesem hochdynamischen Land.


Schüler, Lehrer und Eltern sind neben der Ausstellung auch herzlich zum Vortrag von Herrn Dr. Michael Waibel, Universität Hamburg eingeladen. Am 18.11.2015 um 10 Uhr werden in diesem Vortrag weitere Fakten und Hintergründe geliefert.