Die Französischlehrer der Herderschule stellen sich vor entwurf4

 

Salut et bonjour à tous !

rebecca_bigott

Rebecca Bigott

Bonjour à tous, mein Name ist Rebecca Bigott. Seit 2009 unterrichte ich Spanisch und Französisch an der Herderschule. Als Halbfranzösin und Frau eines Peruaners sind beide Sprachen fester Bestandteil meines Alltags, der sich auch in der dreisprachigen Erziehung unserer Tochter niederschlägt. In Frankreich faszinieren mich vor allem die Regionen Poitou-Charentes und Pays de la Loire. Das liegt neben der Pinien-gesäumten Atlantikküste und den Schlössern der Loire an unserer französischen Familie, die dort lebt. Geboren in einer reinen Lehrerfamilie verschlug es mich nach dem Studium (Französisch, Spanisch, Politik, Geschichte) in Göttingen und Poitiers/Frankreich zunächst als Lokalredakteurin und Presse- und Öffentlichkeitsmanagerin in den Journalismus, bevor ich meinem inneren Drängen nach einer sinnvollen Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen nachgab und ins Referendariat ging. Seit drei Jahren wohne ich mit meiner Familie in Lüneburg. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Radtouren, Büchern, französischer und lateinamerikanischer Musik und Salsatanzen.

Ingeburg Dietel

Salut et bonjour à tous !

Mein Name ist Ingeburg Dietel, ich bin im Sommer 2004 neu an die Herderschule gekommen und unterrichte die Fächer Englisch und Französisch, die schon in meiner eigenen Schulzeit meine Lieblingsfächer waren. Während des Studiums habe ich ein Jahr als Fremdsprachenassistentin in Frankreich, in der Nähe von Nancy verbracht - eine sehr bereichernde Erfahrung, die ich jedem Sprachstudenten nur empfehlen kann. Nach meinem Studium und der Referendarszeit war ich mehrere Jahre am Lycée Francais in Hamburg tätig, danach an der Ernst-Reinstorf- Schule in der Elbmarsch. Wenn ich nach Frankreich reise, zieht es mich besonders entweder in den Süden / in die Provence ( wegen Landschaft, Licht und mediteraner Lebensart) oder in den Westen/Bretagne (wegen der tollen Strände und Natur), nach Paris (Kultur und Flair) sowieso immer wieder !!!

Ruth Ellendorff

Salut et bonjour,

je suis madame Ellendorff und ich unterrichte seit 1985 - allerdings mit zwei kurzen Unterbrechungen - an der Herderschule die Fächer Französisch und Sport. Ich unterrichte beide Fächer sehr gerne und finde, dass sie sich gut ergänzen. Wenn mir jemand früher - als ich noch in der 7./8. Klasse war - gesagt hätte, dass ich einmal Lehrerin werden würde, den hätte ich für verrückt erklärt. Der Wunsch, diesen Beruf zu ergreifen, hat sich ganz langsam bei mir eingeschlichen: über die Leitung einer Jugendgruppe, Verantwortung übernehmen in der Vereinsarbeit (Schwimm- und Tennisclub), Reisen mit meinen Eltern nach Frankreich, Tunesien und Marokko, Au pair - Aufenthalt in Frankreich... irgendwie passte am Ende alles zusammen wie ein Puzzle: ich merkte, dass ich mit Jugendlichen zusammen arbeiten wollte und konnte, dass Sport ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben ist und dass die französische Sprache nicht nur ein Unterrichtsfach ist. Es verbirgt sich viel mehr dahinter. Sie eröffnet die Möglichkeit, andere Länder, andere Menschen und andere Denkweisen genauer kennen zu lernen.

Berend Haus

Ich unterrichte seit 1997 die Fächer Französisch und evangelische Religion an der Herderschule Lüneburg, wo ich für den Lernbereich Religion/Werte & Normen der zuständige Fachobmann bin. Wie mein Vorname verrät, stamme ich aus Ostfriesland. Nach dem Abitur und dem sich daran anschließenden Zivildienst bei geistig und körperlich Schwerbehinderten in Aurich habe ich zwei Jahre in Hamburg, ein Jahr in Nantes (Frankreich) und drei Jahre in München studiert.
Das Referendariat erfolgte in Hamburg und die erste Anstellung bot das Gymnasium Sylt in Westerland (ein Jahr). Weitere Stationen auf dem Weg zur Herderschule waren die Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll (vier Jahre) und das Gymnasium Wentorf bei Hamburg (drei Jahre).
An der Herderschule unterrichte ich zur Zeit vor allem Religion, da in diesem Fach ein Engpass besteht. Um das Französische nicht ganz zu vergessen, betreue ich gerne die Austauschfahrten.  Viermal habe ich bisher den Austausch mit unserer frz. Partnerschule in der Bretagne,  dem Collège Pen ar C'hleuz in Brest und sieben mal mit unserem Partnergymnasium in der Normandie, dem Lycée Porte Océane in Le Havre durchgeführt.  Diese Möglichkeit, dem Französischen näher zu kommen, erscheint mir aus eigener Erfahrung heraus als sehr wichtig: Bis zur Klasse 10 konnte ich dieser Sprache nur wenig abgewinnen und brachte auch nur mäßige Leistungen. Mein damaliger Lehrer, ein Normanne aus Caen, vermittelte mich für die Sommerferien in eine französische Familie mit gleichaltrigen Kindern, die aber der deutschen Sprache so gut wie gar nicht mächtig waren. Diese fünf Wochen alleine in Französien mit 15 Jahren waren als Sprung ins kalte Wasser zunächst zwar hart, aber sehr gewinnbringend. Heute, 40 Jahre später, habe ich immer noch Kontakt zu meinem damaligen Austauschpartner.

Ilona Hillmann

Als gebürtige Bremerin habe ich Französisch und Spanisch in Göttingen studiert.
Nach einem einjährigen Auslandsstudium in Deutsch und Französisch an der Universität Sorbonne und meiner Arbeit als Fremdsprachenassistentin an einem Collège und einem Gymnasium in Paris kehrte ich schweren Herzens nach Deutschland zurück, um meine Berufsausbildung abzuschließen.
Das Referendariat führte mich nach Hamburg und meine erste Stelle als Lehrerin an das Gymnasium Lüneburger Heide in Melbeck. 1995 zog ich nach Lüneburg, wo ich seitdem mit meinem Mann und meinen zwei Töchtern lebe. An der Herderschule unterrichte ich seit dem Jahr 2000 die Fächer Französisch und Spanisch, seit 2005 auch Darstellendes Spiel.
Ich reise für mein Leben gern, liebe Ausflüge in die Natur, lese und höre gern Musik - vor allem bei bestimmten Liedern kann ich einfach nicht still sitzen und muss sofort tanzen.

Sebastian Küster

Bonjour, je suis Sebastian Küster

Ich bin Lehrer für Französisch und Geschichte und unterrichte diese Fächer seit dem Sommer 2004 an der Herderschule. Mit meinem Beginn an der Herderschule war auch der Umzug meiner Familie nach Lüneburg verbunden, denn zuvor wohnten wir in Erfurt.
Studiert habe ich in Göttingen. Während meines Studiums lebte ich für ein Schuljahr in Dijon, im Burgund und arbeitete dort als Fremdsprachenassistent an einer französischen Schule. Nach dem ersten Examen lockten mich die Sprache und die französische Lebensart noch einmal in die Ferne: Ich verbrachte ein weiteres Schuljahr als Fremdsprachenassistent an einer Europaschule in Bordeaux.
Zurück aus Frankreich schrieb ich in Göttingen meine Doktorarbeit. Während dieser Zeit arbeitete ich jeweils für mehrere Monate in Archiven und Bibliotheken in Wien und London sowie auch in der französischen Hauptstadt Paris.
Immer wieder fahre ich gerne nach Frankreich - zu Freunden oder in unbekannte Gegenden, denn das Land ist voll von Genüssen für Augen, Ohren - und den Gaumen.

Maria de Fátima Marinho

Bonjour tout le monde!

Ich heiße Maria de Fátima Marinho und unterrichte seit August 2001 an der Herderschule die Fächer Französisch und Spanisch. Mein Abitur habe ich am Lessing-Gymnasium in Uelzen gemacht und anschließend an der Universität Hamburg mein Romanistikstudium aufgenommen. Während meines Studiums absolvierte ich ein Auslandssemester in Salamanca (Spanien) und einige Monate in Cap d'Ail an der Côte d'Azur in Frankreich. Nach meinem Studium folgten zwei Jahre am Ausbildungsseminar Celle, um das Referendariat zu machen. Anschließend habe ich neun Monate an der Schule Marienau unterrichtet, bevor ich dann endlich nach Lüneburg an die Herderschule kam.

Ute Mattheus

Bonjour!
Je m'appelle Ute Mattheus.

Seit 2000 unterrichte ich neben Deutsch und Darstellendem Spiel Französisch an der Herderschule.
Gelernt habe ich diese schöne Sprache Molières am Burg-Gymnasium in Bad Bentheim, nahe der niederländischen Grenze. Zum Studium ging ich nach Göttingen, bevor ich im Mai 1998 in meine Wunschstadt Lüneburg kam und mit dem Referendariat (Bernhard-Riemann-Gymnasium Scharnebeck) begann.
In Frankreich zog es mich für längere Zeit zwei Mal in den Norden: Von September 1993 - Mai 1994 sowie von Januar - April 1998 war ich in der Normandie als Fremdsprachenassistentin tätig, und ich genieße noch immer Reisen in die Region der Cs: Camembert, Calavados, Caen (Hauptstadt der Basse Normandie) - aber auch in andere Ecken des frankophonen Auslands.

Siadtouma

Siad Touma

Parlez-vous français?  - ¿Hablas español?

„Es mag einem hin und wieder besonders anstrengend erscheinen, Sprachen zu lernen, und manch einer würde die Schullaufbahn am liebsten ohne sie durchlaufen. Wie großartig es jedoch ist, sich mit Menschen anderer Länder zu unterhalten, und zwar in IHRER Sprache, weiß jeder, der diese Erfahrung einmal gemacht hat.“ (Zitat eines weisen Mannes)

Nachdem Französisch und Englisch zwei meiner Schwerpunkte in der Oberstufe waren (Abi 1996, Ahrensburg) und ich Lust bekam, eine weitere Sprache zu lernen, entschloss ich mich, in Kiel das Lehramtsstudium mit den Fächern Französisch und Spanisch zu beginnen. Diverse Ortswechsel und Auslandsaufenthalte waren vorprogrammiert: Paris, Salamanca, Alès, Madrid, Freiburg, Baden-Baden und zuletzt Karlsruhe. Seit 2008 wohne ich mit meiner Familie in Ochtmissen, dem schönsten Stadtteil Lüneburgs.

Melanie Wichmann

Bonjour la France, mon amie !

I: Wie sind Sie zu Französisch gekommen?

MW: Wie die meisten? Über Umwege!

Ich kann mich noch an meine ersten Leseversuche in meinem damaligen Lehrbuch erinnern, als mir die Worte durch den Kopf gingen: „Diese Sprache muss doch irgendwie zu lernen sein, dieses seltsame „qu’est-ce que“, wie soll man das nur aussprechen?“ Nach dem Abitur in Französisch und Mathe machte ich eine Banklehre, doch während der Ausbildung stellte sich für mich heraus, dass mir die französische Sprache und die Kunst fehlten. Also entschloss ich mich zu einem Studium der Kunst und der französischen Sprache in Osnabrück. Im Jahre 2006 ging dann mein Traum, in Frankreich zu leben, in der Bretagne in Erfüllung. Eine Zeit, die ich künstlerisch bearbeitete, und die ich wohl nie vergessen werde.

Daher mein Fazit: Halte dir so viele mögliche Lebenswege offen wie möglich: Sprachen öffnen Wege!