Pour donner du appetit

Salut et bonjour!

Herzlich willkommen auf der Startseite des Fachbereichs Französisch!

Wir Französischlehrer haben Ihnen Informationen zusammengestellt:

  • Die französische Sprache in Europa und der Welt
  • Der Französischunterricht und Unterrichtsmaterialien
  • DELF/DALF Sprachdiplome
  • Berichte zum Schüleraustausch in Le Havre und Brest
  • Links zum Schüleraustausch nach Le Havre | Schüleraustausch nach Brest

 

Die französische Sprache in Europa und der Welt

 

Zur Zeit lernen ca. 350 Schülerinnen und Schüler an der Herderschule Französisch. Wir denken, dass sie sich richtig entschieden haben, da Französisch eine Weltsprache ist, welche in 33 Staaten der Welt Amtssprache ist. Schauen wir nur einmal zu unseren Nachbarländern: In Belgien, Frankreich, Luxemburg, in der Schweiz wird Französisch gesprochen. Aber auch in Marokko, Tunesien, Algerien, Kanada, auf Tahiti, Réunion oder Guadeloupe kommt man am besten weiter, wenn man die Weltsprache Französisch beherrscht.

 

Französisch in Europa:

 

Deutschland und Frankreich sind Nachbarländer und die Kontakte untereinander sind vielfältig: das reicht vom einfachen Urlaub bis hin zu politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen.

 

Englisch ist zwar heute unumstritten die wichtigste Weltsprache. Aber für optimale Berufsaussichten braucht man mehr als nur eine Fremdsprache. Eine zweite oder dritte Fremdsprache zu beherrschen wird immer wichtiger. Und Französisch ist - nach Deutsch - die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa.

 

Wie man sehen kann, gibt es viele Gründe, die dafür sprechen, sich für Französisch zu erwärmen. Ein ganz wichtiges Argument ist die Tatsache, dass man diese Sprache als "Sprungbrett" benutzen kann: Das Erlernen weiterer verwandter Sprachen, wie z.B. Spanisch und Italienisch fällt sehr viel leichter. Auch Englisch schöpft mehr als die Hälfte seines Wortschatzes aus den romanischen Sprachen. Nehmen wir einige Beispiele:

 

Französisch

Spanisch

Italienisch

Englisch

Deutsch

fleur

flor

fiore

flower

Blume

mère

madre

madre

mother

Mutter

chat

gatto

gatto

cat

Katze

 Der Französischunterricht und Unterrichtsmaterialien

 

Wie erlernen nun die Schülerinnen und Schüler an der Herderschule Französisch? croissant2

Zunächst lässt sich sagen, dass viele Kinder schon mit einigem Vorwissen zu uns kommen: Begriffe wie: merci, baguette, bonbon, café, ballon... sind ihnen längst bekannt. Auch haben einige schon Asterix und Obelix oder Tim und Struppi (in der französischen Originalfassung heißen sie Tintin und Milou) kennen gelernt. Lieder wie:" Sur le pont d'Avignon" oder die Fabeln von La Fontaine ("Der Fuchs und der Rabe") werden bereits in den Kindergärten und Grundschulen vermittelt. Auch hört man immer mal wieder französische Popsongs im Radio, sieht Videoclips im Fernsehen (In Grid : Tu es foutu / Kate Ryan : Désenchanté), oder schaut sich einen Film im Kino an ("Amélie")...

 

An der Herderschule arbeiten wir in den ersten beiden Jahren mit dem Schulbuch Découvertes CADET 1-2. Es ist in besonderem Maße für einen spielerischen Einstieg in die Sprache konzipiert worden. Dabei werden die Schüler durch das Buch von drei Figuren begleitet: Paulette, die Maus, Amandine, die Katze und Théo, der Hund.

 

In diesem Buch werden Alltagssituationen dargestellt, wie z. B. jemanden begrüßen, nach den Hobbys, nach dem Weg fragen, Familienleben, Sport... Diese Situationen stammen aus der Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler und lassen sich mit einem Partner oder in der Gruppe sehr gut nachspielen. Dadurch wird der Unterricht lebendig und stellt einen direkten Bezug zur Wirklichkeit dar.

 

Ab Ende des ersten Lernjahres können die Schülerinnen und Schüler schon mit Lektürearbeit beginnen. Kleine französische Ausgaben,die auf den Wortschatz derSchüler ausgerichtet sind, finden sich in unserem SLZ.

 

Ab Jahrgang 8 arbeiten wir mit dem Schulbuch Découvertes 3-5. In diesen Jahrgängen wird die Arbeit mit dem Schulbuch durch freiere Arbeit, wie z.B. mit französischen Theaterstücken und Musik ergänzt. Auch hier bieten sich Begleitlektüren an, so dass dann nach ca. drei Jahren der Übergang von der Schulbuch- zur freien Lektürearbeit nicht mehr ein riesengroßer Schritt ist. Nach und nach wird dann die ganze Bandbreite der französischsprachigen Produktionen im Unterricht behandelt: Comics, Zeitungsartikel, Filme, Videoclips, Musik,...

 

Passend zu den Lektionstexten verfügt die Herderschule über entsprechende Vokabel- und Grammatiktrainer, die die Schülerinnen und Schüler im Computerraum nutzen können.

 

 

Die Sprachdiplome DELF/DALF

 

An der Universität Lüneburg können Schüler und Studenten seit 2002 verschiedene französische Sprachdiplome erlangen. Die DELF/DALF-Prüfungen sind die einzigen vom französischen Bildungsministerium offiziell anerkannten Diplome für Französisch als Fremdsprache mit internationalem Wert. Sie sind eine Entsprechung zum Latinum, d.h. ein lebenslang gültiges Zertifikat - mit unterschiedlichen Leistungsstufen - mit dem man seine Französischkenntnisse belegen kann. DELF/DALF-Diplome werden sowohl im Hochschulbereich als auch in der Berufswelt anerkannt und sind auf jeden Fall ein Pluspunkt im Lebenslauf sowie bei späteren Bewerbungen.

 

Die Prüfungen umfassen jeweils einen schriftlichen, als auch einen mündlichen Teil.

 

Die DELF/DALF-Zertifikate bestehen aus 6 unterschiedlichen Anforderungsstufen:
A1, A2, B1, B2 = DELF
C1 und C2 = DALF

 

Die Anforderungsstufe A1 ist die niedrigste Anforderungsstufe: Schülerinnen und Schüler, die ca. 2 Jahre Französisch erlernen, können sich bereits zur Prüfung melden.

 

Die Anforderungsstufe C2 entspricht hingegen der vollkommenen Zweisprachigkeit. Diese Prüfung wird an der Universität nicht angeboten.

 

Die Vorbereitung auf diese Prüfungen findet im Unterricht statt, eventuell auch durch den/die Sprachassistenten/in. Zusätzlich besteht seit Januar 2006 eine Kooperation zwischen der Wilhelm-Raabe-Schule und der Herderschule in Bezug auf die Vorbereitung der Diplome.

 

Da in der DELF/DALF-AG vornehmlich das Hörverstehen trainiert wird, lohnt sich eine Teilnahme auch in Hinsicht auf zukünftige Frankreichaufenthalte.
Die nächste Prüfung findet voraussichtlich im Juni 2006 statt.

 

Weitere Informationen kann man unter folgenden Internet-Adressen erhalten:
Leuphana Universität Lüneburg | FH-Hannover

 

 

Schülererfahrungen mit der Sprache Französisch

 

« Arthur est un perroquet. » (Arthur ist ein Papagei)

 

Dies war einer der ersten Sätze, die ich im Französischunterricht gelernt habe. Seitdem habe ich nur positive Erinnerungen an den lebhaften Ara, der uns "Französisch-Neulinge" spielend in die französische Grammatik und den Alltag einführte. (Später waren es Astérix und Obélix, Molière, Camus, Sartre und Maupassant, die uns auf Trab hielten...).


Aus meiner Leidenschaft für Fremdsprachen resultierend, hat mir der Englisch-, Russisch-, Latein- und Spanischunterricht an der Herderschule viel Spaß gemacht. Dennoch stand für mich schon früh fest, dass Französisch meine Lieblingssprache bleiben würde (Trotz der Tatsache, dass ich - aus familiären Gründen- weder am Schüleraustausch mit Brest noch mit Le Havre teilnehmen konnte).
Der Anreiz, mit dem internationalen Diplom DALF problemlos in Frankreich studieren zu können, ermutigte mich bereits im dritten Lernjahr (9. Klasse) - unterstützt von engagierten Lehrern (Danke noch mal an Frau Wolter!) - die ersten Teilprüfungen des DELF abzulegen.


Nach erfolgreichem Abitur studiere ich nun allerdings doch nicht in Frankreich, sondern - dank eines Stipendiums - an der International University in Bruchsal (in Baden-Württemberg und nicht weit vom französischen Straßburg entfernt gelegen) und lerne Chinesisch - auch eine tolle Sprache, aber einfach nicht mit Französisch zu vergleichen...

 

Jana Zerbin, Abi 2005


 

Salut tout le monde!

 

Die Herderschule habe ich von der 7. bis zur 13. Klasse besucht. Es musste diese Schule sein, da mein großer Bruder schon dorthin ging, und ich sie am besten fand. Für meine Eltern und mich stand fest: neben Englisch, das ich seit der Orientierungsstufe erfolgreich lernte, würde ich Französisch dazu wählen, da ich eine Sprache lernen wollte, die - anders als Latein - noch gesprochen wird, und die mir später im Berufsleben nützlich sein kann. Meine erste Französischstunde hatte ich mit der kleinen, energisch sportlichen, freundlichen Frau Ellendorff und sofort hatte ich Spaß daran, die Sprache zu lernen. Nach und nach wurde klar, dass mir Sprachen sehr liegen, deshalb habe ich in Klasse 9 Latein dazu gewählt, es aber nur anderthalb Jahre weiterverfolgt.


In Französisch wurde uns irgendwann angeboten, die DELF- Diplome (Sprachdiplom, das Deutschen ermöglicht, in Frankreich zu studieren) zu machen und dafür rechtzeitig vorher jeden Montag eine Extrastunde mit der französischen Sprachassistentin Laetitia zu üben. Ich war natürlich dabei, bis ich dann festgestellt habe, dass man nicht bloß ein Diplom macht, sondern mehrere, die dann immer schwieriger werden. Das erste hatte ich zumindest stolz in der Tasche und die restlichen Diplome werde ich vor meinem Studium ablegen.


Die liebe und tolle Frau Marinho brachte unsere Klasse in der 10. Jahrgangsstufe durch die Prüfungen und bereitete uns bestens auf die Französischarbeiten vor. Auch die weniger sprachbegabten Schüler hatten gute Ergebnisse. Ich musste nicht mal in die mündliche Prüfung, weil ich im schriftlichen Bereich so gut abgeschnitten hatte.


In der 11. Klasse wählte ich Spanisch dazu, was ich erfolgreich mit Frau Marinho bis zum Abi durchgezogen habe.


Wenn man Französisch kann, fällt es einem erheblich leichter, ähnliche Sprachen, wie z. B. Spanisch oder Italienisch zu erlernen. Das fiel mir unter anderem auf, da manche in meinem Kurs kein Französisch mehr hatten und Schwierigkeiten mit der Grammatik bekamen.


Als es Ende der 11. Klasse darum ging, Leistungskurse zu wählen, stand für mich fest: Englisch werde ich nehmen, aber was dazu? Politik? Kunst? Oder Französisch? Es gab nur wenige Leute, die an einem Franz- Leistungskurs interessiert waren, deshalb war unklar, ob dieser zu Stande kommen würde. Frau Ellendorff machte Werbung und versprach uns einen ganz tollen Kurs, wenn er denn stattfindet. Und den bekamen wir! Ich entschied mich für Französisch, und ich bereue es absolut nicht! Unsere Franz- Leistungskurszeit war einfach unglaublich toll. Von Frau Ellendorff haben wir nicht nur geschichtliche, kulturelle und aktuelle Dinge über Frankreich gelernt, sondern auch alltägliches Wissen erworben. Da Frankreich ein wichtiges EU- Mitglied ist, kann es nicht schaden, mehr darüber zu wissen. Oft wusste ich in Geschichte oder Politik mehr als die anderen Schüler - dank Franz-Leistungskurs.



Heute bin ich in Paris, als Au- Pair- Mädchen. Nach dem Abi war ich nicht sicher, ob Studium oder Ausbildung das richtige ist, außerdem wollte ich erstmal weg von zu Hause, meine Freiheit genießen und ein anderes Land kennen lernen.


Als Schülerin habe ich an drei Austauschprogrammen teilgenommen:

  • Nach Brest/ Frankreich mit Frau Ellendorff und Herrn Dahlke: Eine tolle, viel zu kurze Woche mit Superwetter und einer lieben Familie.
  • Nach St. Albans/ England mit Frau Dombrowski und Herrn Bönig: Eine ebenfalls tolle Woche mit Regen, aber guter Laune und Superfamilie.
  • Nach Roseburg, Oregon/ USA mit Herrn Bönig und Frau Hilmer: Fast ein ganzer Monat im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Eine erfahrungsreiche Zeit mit leichtem Heimweh, da ich noch nie so lange von zu Hause weg war. Aber es lohnt sich, mitzumachen!

Ich entschied mich für Frankreich als Au- Pair- Mädchen, da ich unbedingt diese tolle Sprache perfekt sprechen möchte, oder zumindest fast.


Dazu bin ich auf dem besten Wege und genieße mein Au- Pair- Jahr in Paris. Danach folgt höchstwahrscheinlich ein Dolmetscherstudium, vielleicht in Deutschland, vielleicht in Frankreich?! Mal sehen.
Tschüß und Au revoir!

 

Kristin, Abi 2005

 

 

Links zum Schüleraustausch nach Le Havre und Brest

 

Schüleraustausch nach Le Havre | Schüleraustausch nach Brest