Momentan (Stand 07/2017) unterrichten neun Lehrerinnen und Lehrer in den Jahrgängen 8 bis 12 das Fach Politik-Wirtschaft.

 

Zur gesamten Fachgruppe gehören:

  • Frau Eid
  • Frau Kuhle
  • Frau Otte
  • Frau Touhsaint
  • Herr Buß
  • Herr Herma
  • Herr Knappe
  • Herr Mattheus (Fachobmann)
  • Herr Schulze

Die Stundentafel sieht für den 8., 9. und 10. Jahrgang jeweils zwei Stunden Politik-Wirtschaft vor.

 

In der Qualifikationsphase besteht die Möglichkeit, Politik-Wirtschaft als 3. (erhöhtes Anforderungsniveau), 4. oder 5. (grundlegendes Anforderungsniveau) Prüfungsfach jeweils vierstündig die Woche oder als zweistündiges Ergänzungsfach zu belegen.

 

Außerdem ist Politik-Wirtschaft ein Teil unseres Wahlpflicht-Angebots im 9. Jahrgang.

 

Als institutionalisierte Veranstaltung findet in Jahrgang 10 unser zweiwöchiges Betriebspraktikum statt.

 

Alle zwei Jahre unterstützt uns unsere Partnerfirma Sieb und Meyer bei der Durchführung des "Management Information Game (MIG)" , in den anderen Jahren ein anderes Lüneburger Unternehmen. Im Jahr 2012 war es die Sparkasse Lüneburg. Beim MIG lernen einige Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, wie ein virtuelles Produkt vermarktet wird und ein Unternehmen zu führen ist.

 

Eine allgemeine Studienberatung erfolgt in Kooperation mit der Leuphana-Universität Lüneburg in Jahrgang 11. Parallel dazu absolvieren die Schülerinnen und Schülern dieses Jahrgangs ein Bewerbungstraining/Assessmentcenter, welches von einem externen Anbieter durchgeführt wird.

 

Zur Vorbereitung dieses Schnupperstudientages und des Betriebspraktikums werten die Schülerinnen und Schüler in Jg. 9 und 11 ihren seit Jg. 8 selbst geführten Berufswahlpass aus.

 

Alle zwei Jahre organisiert die Fachgruppe Politik-Wirtschaft eine "Berufemesse" für die Jahrgänge 10-12 mit einer Podiumsdiskussion und anschließenden Workshops zu zahlreichen Berufen, die von Eltern geleitet werden und von Lüneburger Unternehmen und dem BerufsInformationsZentrums unterstützt werden. Die letzte Berufemesse fand im September 2013 statt.

 

Die Herderschule ist seit 2005 eine zertifizierte Schule des RITTS- Programms proBerufsOrientierung! – Schule – Wirtschaft und seit dem Jahr 2015 auch zum dritten Mal eine erfolgreich re-zertifizierte Schule, d.h., dass die Schule treffend ihre Berufsorientierungsmaßnahmen evaluiert und Konsequenzen daraus gezogen hat.

 

gez. Stefan Mattheus

Grundlage ist das „Kerncurriculum für das Gymnasium Schuljahrgänge 8-10 Politik - Wirtschaft“ (2015) des Niedersächsischen Kulturministeriums, S. 20/21.
In den Schuljahren 8-10 erfolgt jeweils eine schriftliche Lernkontrolle pro Halbjahr, wobei in Jg. 8, 1. Halbjahr, diese durch ein Lerntagebuch zum Dorfprojekt ersetzt werden kann.
Die Fachkonferenz Politik-Wirtschaft hat folgende Gewichtung zwischen mündlichen und schriftlichen Leistungen festgelegt: Mündliche Leistungen: Anteil 60% und schriftlichen Leistungen: Anteil 40%.

Das Betriebspraktikum an der Herderschule findet jeweils für die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen direkt nach den jeweiligen Herbstferien zweiwöchig statt. Im Rahmen der Berufsorientierung suchen sich die Schülerinnen und Schüler im Vorwege selber einen Praktikumsplatz und bewerben sich um diesen.

 

Bitte beachten Sie: Im Regelfall ist der Praktikumsplatz dabei im Umkreis von 35 Kilometern vom Gymnasium Herderschule zu wählen. Sollte es in begründeten Ausnahmefällen nicht möglich sein, einen Praktikumsbetrieb im Umkreis von 35 km vom Gymnasium Herderschule zu finden, ist rechtzeitig ein Antrag der Erziehungsberechtigten an den zuständigen Koordinator, Herrn Bodenstein, erforderlich.

 

Jeder Antrag auf einen Praktikumsplatz außerhalb der 35-Kilometer-Regel sollte neben allgemeinen Informationen insbesondere folgende Aspekte beinhalten:

 

1. Welche Gründe sprechen gerade für diesen Praktikumsplatz?

2. Inwieweit gibt es Alternativen in Lüneburg und Umgebung, die ein ähnliches Profil aufweisen?

Wenn ja, wieso wird trotzdem der weiter entfernte Praktikumssplatz angestrebt? 

Absagen angefragter Praktikumsstätten sollten möglichst schriftlich erfolgen. Diese sollten dem Antrag beigefügt werden, da so die Bemühungen um Alternativen transparent gemacht werden. Sollte es keine schriftlichen Absagen geben, so sollten andere Informationen (beispielsweise Ansprechpartner, Bewerbungsschreiben, etc.) dem Antrag beigefügt werden.   

3. Wo genau befindet sich die beantragte Praktikumsstätte - wo genau beispielsweise in Hamburg - und wie ist diese erreichbar? 

Hinweis: Die Genehmigung der Schule muss vorliegen, bevor ein Praktikumsplatz außerhalb des 35-Kilometer-Umkreises angenommen werden darf.

 

Der Antrag muss vor dem 31. Mai 2016 bei Herrn Bodenstein eingegangen sein.

 

Das Betriebspraktikum findet stets unmittelbar nach den Herbstferien statt, im Schuljahr 2016/17 also vom  

 

17. Oktober 2016 bis 28. Oktober 2016.

 

Die betroffenen Schülerinnen/ Schüler laden sich die nachfolgenden Dateien herunter und drucken diese gegebenenfalls aus:

  • Informationen Eltern Schuljahr 2016/17: Hier stehen wesentliche Informationen rund um das Betriebspraktikum und sind nicht nur für die Eltern interessant: Elterninformationen.pdf.
  • Information Betriebe Schuljahr 2016/17: Dieses sind Hinweise für die aufnehmenden Praktikumsbetriebe und sind bei der Bewerbung für einen Praktikumsbetrieb beizufügen: Betriebsinformation.pdf.
  • Praktikumsvertrag Schuljahr 2016/17: Ausschließlich mit diesem Formblatt lassen sich die Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum bestätigen und geben den ausgefüllten Praktikumsvertrag in der Schule ab oder der Praktikumsbetrieb schickt den Vertrag direkt an die Schule: Praktikumsvertrag.pdf.

 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Wir wünschen eine erfolgreiche Bewerbungsphase!

 

Mit freundlichen Grüßen

Lars Bodenstein

(zuständiger Koordinator)

 

Eine kurze Erzählung zum Management Information Game (MIG) bei unserem Partnerunternehmen Sieb&Meyer.

 

IMG 4644Wirtschaft. Was bedeutet das? Eine fremde und wage Beschreibung eines kaum greifbaren Prozesses, der uns stetig umgibt. Im Politik-Wirtschaft-Unterricht wird einem die Theorie unterrichtet, die Prinzipien, Gedanken und Hintergründe. Wie kluge Köpfe von Adam Smith bis John Maynard Keynes sich Gedanken zu der optimalen Arbeitsteilung des Menschen machten.


Jedoch gibt es gravierende Unterschiede zwischen dem Lernen und den eigentlichen Entscheidungen, denn im MIG sind sie der Vorstand. Sie tragen die Verantwortung, sie handeln, sie entscheiden. Es ist die Chance Wissen anzuwenden.


Man wird in die Welt der Wirtschaft von Herrn Kussatz (Spielleiter des BNW) eingeführt. Mit ruhiger und bedachter Stimme erklärt er einem diese Welt und aus jedem seiner Worte spricht die Erfahrung und die Überzeugung, sodass man schnell vergisst, dass er tatsächlich einem etwas beibringt.


Wenn eine fremde Person während des MIGs in einen der Räume von Sieb&Meyer gehen würde, während die Schülerinnen und Schüler wild diskutieren, würde sie nicht besonders viel verstehen. Liquidität, Marktvolumen, Konjunkturentwicklung, Absatz, Wertschöpfung, was mag das wohl heißen? Binnen zwei Tagen von harter Arbeit steigt man in den Wirtschaftsjargon ein und kommuniziert bereits wie echte Unternehmer. Weiterhin sollte man natürlich nie die sozialen und ökologischen Ziele des Unternehmens vergessen, also vielleicht doch etwas mehr Profit aufgeben, um Arbeitsplätze zu behalten, aber dann müsste man doch zurückbleiben und Marktanteile aufgeben? Vielleicht also doch ein Mittelweg? Bei dem MIG lernt man Kompromisse einzugehen mit seinem Mitvorstand, aber auch seine persönlichen Prinzipien und Einstellungen zurückzustellen, um das Wohl der „Firma“ zu garantieren. Ich werde nicht zu viel von dem „Firmenalltag“ erzählen, nur dass sie es nicht unterschätzen sollten. Auf einmal schaut man auf die Uhr und der halbe Tag ist rum. Aber wenn die Konkurrenz bis 20.00 bleibt und an der Produktentwicklung arbeitet, können sie doch wohl schlecht schon nach Hause gehen? Also noch eine Stunde länger.


Das MIG zeigt einem auf vielen verschiedenen Ebenen die Komplexität und Produktivität die unsere deutsche Marktwirtschaft zu bieten hat und wieso.


Neben der alltäglichen Arbeit an der Firma, dem Absatz der nächsten Periode und der Produktentwicklung erhält man auch weitere Informationen über bestimmte Wirtschaftsthemen. Diese Seminare werden von Vertretern der Lüneburger Wirtschaft gehalten. Von Personalwesen und Controlling bis hin zu Aktien und der Börse. In mehr und ab und zu weniger faszinierenden Vorträgen geben sich die Vertreter größte Mühe euer Interesse an ihnen und ihrer Arbeit zu wecken. Es gibt einem als Schüler die Möglichkeit einzuschätzen, ob man sich vielleicht eine Zukunft in diesen Branchen vorstellen kann. Es bietet Perspektive.


Letztlich kann ich nur sagen, dass ich sehr froh darüber bin an diesem Spiel teilgenommen zu haben und es mir auch die Augen geöffnet hat. Wer harte, aber spannende Arbeit nicht scheut, eine bleibende Erinnerung erhalten möchte und einen Bruch mit dem Schulalltag braucht, vielleicht sogar mit dem Gedanken spielt in die Wirtschaft zu gehen, der sollte den Schritt wagen und bei diesem einzigartigen Projekt mitmachen.

MIG 2015

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Dienstag, 30.09.14. Morgens 6:30 Uhr: Auf dem Parkplatz der Herderschule steht ein Bus zur Fahrt in unsere Hauptstadt bereit. Drei Politikkursen des 11. Jahrgangs, in Begleitung von Herrn Buß und Frau Kuhle, kam an diesem Tag das Privileg zugute, einer Einladung unseres Ministerpräsidenten und derzeitigen Bundesratspräsidenten Stephan Weil nach Berlin zu folgen.

 

 

Lüneburgs Bürgermeister Andreas Meihsies hat jetzt die Klasse 8 F der Herderschule im historischen Rathaus empfangen. Die Gymnasiasten beschäftigen sich im Politikunterricht aktuell mit dem Thema Kommunalpolitik. Deshalb begrüßte der Bürgermeister die rund 30 Schülerinnen und Schüler im Huldigungssaal, wo in der Regel einmal im Monat der Stadtrat tagt. Meihsies teilte die Tagesordnung der letzten Ratssitzung aus, erklärte den Jugendlichen den genauen Ablauf der Sitzung und lud sie ein, bei der nächsten Zusammenkunft des Stadtparlaments (Donnerstag, 21. März 2013, 17 Uhr im Huldigungssaal) dabei zu sein. 

Sonja Mengering (Volontärin im Pressereferat, Hansestadt Lüneburg)

logofriedrichebertstiftungAm Montag dem 25. November 2013 um 12.00 Uhr eröffnete in der Osthalle der Herderschule die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 

Die Ausstellung wird bis zum 13. Dezember 2013 zu sehen sein. 

 

Zur Ausstellung gibt es Führungen und Begleitmaterial.

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer (hier klicken).