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Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler sowie viele Lehrer und Eltern fanden sich zu einem sehr würdevollem Gedenken an die Reichspogromnacht am Freitagmorgen auf dem Schulhof zusammen. Sie stellten sich so zusammen, dass sie in großen Buchstaben die Worte "NICHT VERGESSEN" bildeten.

 

Die AG Schule ohne Rassismus hatte eingeladen. Die Schüler entzündeten eine Kerze in mitgebrachten buntbemalten Tüten.

 

In einer Ansprache gingen die Schülerinnen und Schüler der AG auf das Leid der jüdischen Menschen in Lüneburg in der Zeit des Nationalsozialismus ein. Anschließend verlasen sie die Namen der Lüneburger Jüdinnen und Juden, die deportiert und ermordet wurden.

 

Das Leid der unzähligen Opfer im Nationalsozialismus nicht zu vergessen, bedeute heute auch, sagte Schulpastor Morié zum Ende der Gedenkaktion, dass wir dafür eintreten, dass niemand das Recht habe, Menschen in die Kategorien "höherwertig" und "minderwertig" einzuteilen. NICHT VERGESSEN! bedeute dann auch "aufzustehen, gegen Hass, Rassismus und Unterdrückung, die heute unsere freiheitlich- demokratische Grundordnung bedrohen."IMG 0024

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Anlässlich des Gedenkens an die Reichpogromnacht vor 80 Jahren gibt es ab Freitag, 02.11., bis zum Freitag, 09.11.2018, ein Lesecafé in der Osthalle.

 

Dieses soll allen Herderschülerinnen und -schülern Raum und Gelegenheit bieten, die Geschichte Lüneburgs im Dritten Reich näher zu verstehen. Das Lesecafé bietet Informationen zu jüdischen Familien in Lüneburg, zur zerstörten Lüneburger Synagoge, zum Verlauf der Reichpogromnacht in Lüneburg, zum nationalsozialistischem Terror und vielem mehr.

 

Die Schülerinnen und Schüler der AG Schule ohne Rassismus haben dazu in den vergangenen Wochen Informationen aufbereitet und zusammengestellt. Sie möchten mit diesem Projekt Bewusstsein bei der Schülerschaft für den Nationalsozialismus vor Ort schaffen.

 

Kommt gerne vorbei!

 

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schule ohne rassismusSTADTFÜHRUNGEN ANLÄSSLICH DES GEDENKTAGS ZUR REICHSPOGROMNACHT AM 09.11.1938

 

Vom 29.10. bis 08.11.2018 bieten Schülerinnen der AG Schule ohne Rassismus eine Stadtführung auf Spuren des ehemaligen jüdischen Lebens durch die Lüneburger Innenstadt an.

 

Interessierte Klassen erhalten u.a. in Bäckerstraße, am Sande und Rathausmarkt Einblicke in die Geschichte ehemals vor Ort lebender jüdischer Familien. Sie erfahren Hintergründe zur ehemaligen Lüneburger Synagoge und sehen das Kalandhaus mit anderen Augen.

 

Anlässlich der Jährung der Reichsprogromnacht am 09.11.1938 und der Eröffnung der Lüneburger Synagogengedenkstätte Am Schifferwall am 09.11.2018 möchten die Herderschüler damit ein Zeichen des Gedenkens setzen und Bewusstsein für das ausgelöschte jüdische Leben in Lüneburg schaffen. 

Veranstaltungen der HerderschuleIMG 8275

 

Auch in diesem Jahr bildet unsere wunderbare Aula wieder den Mittelpunkt zahlreicher Schulveranstaltungen, auf die hier ein kurzer Vorausblick geworfen werden soll.

 

Das Schuljahr hat bereits mit einer sehr stimmungsvollen und gelungenen Einschulungsfeier für die neuen 5.Klassen an der Herderschule begonnen. Am Freitag, 10. August, fanden über 500 Personen in der Aula Platz, um der Veranstaltung beizuwohnen.

 

Im nächsten Schuljahr 2018/19 erwarten Sie bei uns dann wieder zahlreiche Konzerte und Aufführungen aus unseren vielfältigen AGs und auch wieder aus dem Unterricht. Dieser Bereich bildet im Rahmen der Aula sozusagen das Herz der Herderschule.

RassismusDie AG "Schule ohne Rassismus" hat sich gemeinsam mit Studenten der Leuphana den Begriff Rassismus näher angeschaut. Eine Erklärung findet sich in folgendem Video:

 

https://www.youtube.com/watch?v=ER407Hu-ySQ

schule-ohne-rassismus1Ende Februar haben die TeilnehmerInnen der AG „Schule ohne Rassismus“ zum Sammeln von Fahrrädern für Flüchtlinge in unserer Nachbarschaft -  am Ochtmisser Kirchsteig  - aufgerufen. Daraufhin wurden in der Woche vom 02. bis zum 06. März schon einige Fahrräder gespendet. Diese werden in Kürze an die Mitarbeiter der „Willkommensinitiative“ gegeben. Um die Fahrräder verkehrstauglich zu machen, werden sie von den Mitarbeitern geprüft und ggf. repariert.

 

Danach können sich die Flüchtlinge die Räder gegen ein Pfandgeld von 35 Euro dauerhaft ausleihen, um den pfleglichen Umgang mit diesen zu gewährleisten.

 

In der Woche vom 16. bis zum 20. März besteht in den jeweils ersten großen Pausen erneut die Möglichkeit gebrauchte und fahrtüchtige Fahrräder abzugeben. Die Fahrradabnahme ist direkt vor der Aula.

 

Die Flüchtlinge und die AG-TeilnehmerInnen freuen sich über weitere Fahrradspenden sehr.

Fahrradsammelaktion

Für die AG „Schule ohne Rassismus" - Nelly Wrede, Lilly Albertsen und Herr Wieblitz